Iftar für alle – Schwalbach feiert erneut Gemeinschaft und Vielfalt mit gemeinsamen Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird es auch 2026 wieder ein Iftar für alle geben. Die Schwalbacher Integrationslotsinnen Robina Sultani-Noori und Ferda Yildirim, der Marokkanische Kulturverein e.V. und der Türkische Kulturverein Schwalbach e. V. laden erneut herzlich zu einem öffentlichen Fastenbrechen ein. Damit möchten sie die kulturelle und religiöse Diversität der Schwalbacher Stadtgesellschaft feiern und ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen. Das Fastenbrechen findet am Dienstag, den 3. März 2026, ab 17 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses statt. Einlass ist ab 16:30 Uhr, das Ende ist für 20 Uhr geplant.
Begleitet werden die Initiatorinnen und Initiatoren durch die Stadtverwaltung. Sophia Popp, die Kommunale Integrationsguide (KISI) der Stadt, unterstützt die Veranstaltung im Rahmen eines durch das Land Hessen und den Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projekts.
Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Herkunft, Glauben oder Weltanschauung. Der Abend lädt dazu ein, gemeinsam an einem Tisch Platz zu nehmen, miteinander zu essen und neue Perspektiven zu entdecken. Zugleich ermöglicht die Veranstaltung, einen wichtigen Aspekt muslimischer Traditionen kennenzulernen. Iftar ist die Mahlzeit, mit der Musliminnen und Muslime im heiligen Monat Ramadan nach Sonnenuntergang ihr tägliches Fasten brechen.
„Das öffentliche Fastenbrechen ist ein besonderes Ereignis in Schwalbach“, fügt Bürgermeister Alexander Immisch hinzu. „Hier begegnen sich Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen und verschiedenster kultureller und religiöser Hintergründe. Gerade in bewegten Zeiten sind solche Anlässe wichtig, weil sie dazu beitragen Vorurteile abzubauen, Vertrauen zu stärken und Nähe zu schaffen.“ Auch die Deutsch-Ausländische Gemeinschaft Schwalbach e.V. und die Flüchtlingshilfe Schwalbach am Taunus e.V. begrüßen die Veranstaltung und ihre verbindende Ausrichtung.
Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen in einer Atmosphäre von Offenheit und Respekt zu ermöglichen. „Ramadan steht in der muslimischen Kultur für Besinnung, Solidarität und Zusammenhalt. In einer diversen Gesellschaft wie unserer ist es wichtig, Orte zu schaffen, an denen Austausch, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung wachsen können“, betont das Planungsteam. „Wir freuen uns auf vertraute Gesichter ebenso wie auf alle, die zum ersten Mal ein Iftar erleben.“