Planungsauftrag für Neubau von Feuerwehr und Bauhof offiziell vergeben
Der Startschuss für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre ist gefallen: Nach dem erfolgreichen Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens (VgV) steht der Partner für die Objekt- und Freianlagenplanung für den Neubau von Feuerwehr und Bauhof fest. Das renommierte Planungsbüro Schmidt & Strack Architekten GmbH aus Alsfeld hat den Zuschlag erhalten. Am 18. Juni 2026 wurde der Vertrag im Rahmen eines Projekt-Kick-offs im Rathaus offiziell unterzeichnet.
Das zukunftsweisende Konzept überzeugte in einem zweistufigen Ausschreibungsverfahren, bei dem im zweiten Schritt ein konkreter Lösungsvorschlag erarbeitet wurde. Besonders viel Wert wurde dabei auf die Praxisnähe gelegt: Die zukünftigen Nutzer der Feuerwehr und des Bauhofes waren direkt in die Auswertung der Angebote eingebunden.
Der prämierte Entwurf sieht zwei voneinander getrennte, kompakte Baukörper vor. Die jeweils zweigeschossigen Gebäudeteile werden präzise auf der Baulinie platziert und formen so einen funktionalen Winkel zu einem gemeinsamen Innenhof. Dieser bietet großzügigen Platz für Rangierbewegungen, die Zufahrten zu den Werkstätten sowie für die Materiallagerung. Ein zentraler Aspekt der Planung ist der Immissionsschutz: Durch die geschickte Anordnung der Gebäude schirmt sich das Ensemble aus Schallschutzgründen zur benachbarten Wohnbebauung ab. Lärmintensive Aktivitäten, wie das Be- und Entladen auf dem Bauhofgelände, werden so effektiv abgemildert. Zusätzlich wird im Norden eine begrünte Schallschutzwand errichtet, um auch den dortigen Anwohnern optimalen Schutz zu bieten.
Bürgermeister Thomas Milkowitsch zeigt sich erfreut über den Projektfortschritt: „Mit der Vertragsunterzeichnung haben wir ein solides Fundament für die Zukunft unserer Einsatzkräfte der Feuerwehr und des städtischen Bauhofes gelegt. Der Entwurf von Schmidt & Strack Architekten verbindet höchste Funktionalität mit einem durchdachten Schallschutzkonzept, das die berechtigten Interessen der Nachbarschaft wahrt. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere den zukünftigen Nutzern, für die enge und konstruktive Zusammenarbeit in der Findungsphase. Gemeinsam schaffen wir hier eine moderne, sichere und zukunftsfähige Basis für die Menschen, die tagtäglich für unsere Sicherheit und die Pflege unserer Stadt im Einsatz sind.“
In den kommenden Monaten wird der vorliegende Lösungsvorschlag in enger Abstimmung zwischen dem Planungsbüro, den Nutzern und dem Bau- und Planungsamt weiter optimiert und detailliert ausgearbeitet. Mit der Fertigstellung des Gesamtkomplexes wird im Jahr 2030 gerechnet. Für die Realisierung dieses nachhaltigen Bauvorhabens ist für die kommenden Jahre ein Gesamtbudget von gerundet 26.840.000 Euro fest eingeplant.