Würdigung zum Abschied von Dieter Farnung als ehrenamtlicher Stadtarchivar in Schwalbach am Taunus
Nach 27 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit wurde Dieter Farnung Ende Januar 2026 als Stadtarchivar der Stadt Schwalbach am Taunus verabschiedet. Seit Februar 1999 hatte er das Stadtarchiv mit großem Engagement aufgebaut, geordnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kolleginnen und Kollegen des Haupt- und Personalamtes würdigten Bürgermeister Alexander Immisch, die Personalratsvorsitzende Gerlinde Ulbrich sowie der hauptamtliche Stadtarchivar Michael Kaminski seine besonderen Verdienste um die Stadtgeschichte.
Bürgermeister Immisch dankte Dieter Farnung ausdrücklich für seinen jahrzehntelangen Einsatz und betonte: „Mit bewundernswerter Beständigkeit haben Sie dieses Ehrenamt über viele Jahre hinweg wie ein fest angestellter Mitarbeiter ausgeübt. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Stadt Schwalbach herzlich. Sie haben das Stadtarchiv nicht nur aufgebaut, sondern es über Jahrzehnte hinweg zu einer verlässlichen und wertvollen Institution gemacht.“
Rückblickend hob Farnung hervor, wie sehr ihm die Arbeit im Stadtarchiv ans Herz gewachsen sei: „Die Tätigkeit im Stadtarchiv hat mir große Freude bereitet. Ursprünglich hatte ich für meinen Ruhestand ganz andere Pläne, bin aber sehr froh und dankbar, dass ich vor nunmehr 27 Jahren die Aufgaben des Stadtarchivars übernommen habe.“ Schon nach kurzer Zeit habe ihn die Geschichte Schwalbachs fasziniert, und nahezu täglich habe er dabei Neues über den Ort erfahren.
Dieter Farnung bedankte sich für die stets kollegiale Unterstützung, die er als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Rathaus erfahren habe. Ein besonderer Dank galt seiner Ehefrau Gabriele, die ihn bei seiner Arbeit über all die Jahre hinweg unterstützend begleitet habe.
Ganz zur Ruhe setzen möchte sich Dieter Farnung dennoch nicht. Obwohl er im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag feiern konnte, bleibt er dem Stadtarchiv auch künftig verbunden. Zwar wird er künftig nicht mehr regelmäßig vor Ort tätig sein, doch will er sich weiterhin von zu Hause aus engagieren, etwa durch die Übertragung ausgewählter Texte aus der Sütterlin- und Kurrentschrift in die heutige Druckschrift.