„Iftar für alle“ im Bürgerhaus: Mit über 300 Gästen ein großer Erfolg
Am Dienstag, den 3. März 2026, fand im Bürgerhaus in Schwalbach am Taunus erneut das „Iftar für alle“ statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den Integrationslotsinnen Ferda Yilidirim und Robina Noori, dem Marokkanischen Kulturverein und dem Türkischen Kulturverein sowie dem Sozial- und Jugendamt der Stadt Schwalbach am Taunus organisiert. Ziel war es, die kulturelle und religiöse Vielfalt der Stadtgesellschaft zu würdigen und das gemeinsame Fastenbrechen im Ramadan als Zeichen des Miteinanders zu feiern.
Rund 330 Gäste erschienen im festlich dekorierten Saal. Sie wurden durch Grußworte von Bürgermeister Alexander Immisch und Erstem Stadtrat Thomas Milkowitsch willkommen geheißen. Bürgermeister Immisch betonte, dass der Ramadan eine Zeit der Besinnung, der guten Taten und der Gemeinschaft sei. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen setze das „Iftar für Alle“ ein wichtiges Zeichen für Dialog, Respekt und gegenseitige Wertschätzung
Eine Koranrezitation mit deutscher Übersetzung durch Imam Prof. Dr. Hwisi eröffnete den spirituellen Teil des Abends. Weitere Grußworte sprachen Abdellah Mansouri für den Marokkanischen Kulturverein und Salih Karapinar für den Türkischen Kulturverein. Mansouri hob in seiner Rede hervor, dass religiöse Identität und Integration kein Widerspruch seien. Veranstaltungen wie das „Iftar für Alle“ setzten ein Zeichen für Zusammenhalt und Weltoffenheit und spiegelten das wider, was Schwalbach am Taunus auszeichne: Engagement, Offenheit und gelebte Vielfalt.
Auch die Integrationslotsinnen Robina Noori und Ferda Yildirim, Ideengeberinnen der Veranstaltung, wandten sich an die Gäste. Noori betonte dabei die Bedeutung von Begegnung und Dialog für das Zusammenleben in der Stadt. Das gemeinsame Iftar sei mehr als ein gemeinsames Essen – es sei ein klares Signal dafür, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen in Schwalbach zusammenkommen und Vielfalt als Stärke der Gemeinschaft verstehen.
Musikalisch wurde die Veranstaltung durch traditionelle islamische Gesänge der Band "Thaoumat" (Brüderlichkeit) begleitet. Ein zentraler Programmpunkt war der Vortrag von Harun Egerci vom Türkischen Kulturverein zur Bedeutung des Ramadans. Ein Prosabeitrag rundete das Programm ab.
Nach zwei Koransuren wurde pünktlich zum muslimischen Fastenbrechen das Büfett eröffnet, das überwiegend durch die Kulturvereine organisiert wurde.
Bürgermeister Alexander Immisch bedankte sich bei den Veranstaltern für ihren Einsatz für Begegnung und Verständigung. Die positive Resonanz zeigte erneut, wie wichtig solche Begegnungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Ganz im Sinne der Botschaft des Abends: Uns verbindet mehr, als uns trennt.