Tribüne des Limesstadions nimmt Form an – Fertigstellung im Spätherbst
Seit dem ersten Spatenstich im Juni 2025 schreiten die Bauarbeiten für die Errichtung einer modernen, barrierefreien Tribüne inklusive neuer Funktions- und Lagergebäude im Limesstadion voran. Die Betonarbeiten für den ersten Tribünenabschnitt konnten Ende März abgeschlossen werden.
Trotz dieses Fortschritts kommt es im Bauverlauf zu Verzögerungen. Der ursprünglich für Ende April geplante Fertigstellungstermin verschiebt sich nach aktuellen Planungen in den Spätherbst. Eine besondere technische Herausforderung stellte das vom Hang auf die Baustelle drückende Wasser dar. Um die Stabilität zu gewährleisten, wurde eine zusätzliche Befestigung des Untergrunds notwendig; zudem musste eine umfassende Drainage zur Entwässerung angelegt werden. Neben diesen geologischen Herausforderungen unterschätzte das Rohbauunternehmen die Herstellungsdauer eines Tribünenabschnitts. Die Erkenntnisse aus dem ersten Bauabschnitt wurden nun in die weitere Terminplanung integriert, um einen reibungslosen Fortgang sicherzustellen. Sobald die laufenden Rohbauarbeiten beendet sind, folgen im nächsten Schritt die Zimmererarbeiten.
Das mit 2,4 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben wird mit Bundesfördermitteln in Höhe von 550.000 Euro unterstützt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit: Die Tribüne wird als ökologische Holz-Stahl-Konstruktion realisiert und für eine spätere Photovoltaik-Belegung vorgerüstet. Ein integriertes Regenrückhaltebecken mit Zisterne fängt die Niederschläge der Dachflächen auf, um das gespeicherte Wasser ressourcenschonend für die Rasenbewässerung zu nutzen. Das neue Limesstadion wird künftig knapp 500 Zuschauern Platz bieten und als inklusiver, generationenübergreifender Treffpunkt eine zentrale Rolle für den lokalen Sport übernehmen.