Sanierung des Finkenwegs Anfang März gestartet
Der Baubeginn der Sanierungsarbeiten im Finkenweg ist Anfang März gestartet. Die Maßnahme erfolgt in vier Teilabschnitten und ist voraussichtlich Ende Juli 2026 abgeschlossen. Die Sanierung ist erforderlich, da der Straßenzustand, insbesondere rund um die Straßeneinläufe, mangelhaft war. Darüber hinaus war der Unterbau schadstoffbelastet und der Asphaltbelag stark teerhaltig.
Die Anwohnenden wurden vorab informiert und nutzten zahlreich die Gelegenheit, sich bei einem Baustellengespräch vor Beginn der Maßnahme aus erster Hand zu informieren und Fragen zu klären. Neben Bürgermeister Alexander Immisch waren alle Fachleute anwesend und gaben Auskunft aus erster Hand: Stellvertretender Amtsleiter des Bau- und Planungsamtes Ulrich Martens und der zuständige Mitarbeiter Axel Jeschke, Projektplaner und Bauoberleiter Andreas Daume vom Ingenieurbüro Paul aus Hanau sowie Bauleiter Christian Becker von der ausführenden Firma HAN – Bau GmbH aus Frankfurt.
Im Zuge der Sanierung wird der Gehweg vor den ungeraden Hausnummern auf der westlichen Straßenseite, von derzeit einem Meter auf 1,25 Meter zuzüglich 15 Zentimeter Bordstein verbreitert. Zur optischen Abgrenzung zu den Grundstückseinfriedungen wird auf der östlichen Straßenseite wieder ein Aufstellstreifen hergestellt. Die Straße erhält später einen Asphaltbelag mit Aufheller aus Quarzgestein und wird beidseits befahrbar sein. Zukünftig wird im Finkenweg ein eingeschränktes Haltverbot gelten, das kurze Haltezeiten zum Ein- und Ausladen erlaubt.
Der Verlauf der Baumaßnahmen sieht vier nacheinander folgende Teilabschnitte vor: Zunächst der Anschluss vom Sossenheimer Weg bis Nr. 24, danach von Nr. 24 bis zum Garagenkomplex vor Nr. 21, dann der Bereich vor dem Garagenkomplex zwischen Nr. 21 und 13 sowie schließlich der Streckenabschnitt von Nr. 13 bis zum Anschluss an die Spechtstraße.
Während der Baumaßnahme gilt im Finkenweg ein absolutes Halteverbot, um unter anderem das Müllfahrzeug rückwärts einfahren zu lassen und ausreichend Platz für Rettungsfahrzeuge sowie den Baustellenverkehr zu gewährleisten. Am Wochenende darf geparkt werden, sofern ab Montag früh um 7:00 Uhr die parkenden Fahrzeuge wieder entfernt sind.
Der Kanal wurde in der Vergangenheit bereits durch eine Inliner-Sanierung erneuert. Ebenfalls wurde die Wasserleitung vor einigen Jahren saniert und Glasfaser wurde bereits verlegt, sodass jetzt der Straßenbau erfolgen kann. Um künftigen Versorgern eine einfache Kabelverlegung zu ermöglichen, werden zusätzliche Leerrohre verlegt. Dies sorgt dafür, dass auch später weitere Kabel durch die Betreiber unkompliziert eingezogen werden können.
Die Baustelleneinrichtung für Baucontainer und Baumaschinen wurde im Randbereich der Wiese in der Spechtstraße eingerichtet. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der begrenzten Parksituation musste dieser Standort gewählt werden. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden alle benutzten Flächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
In Bezug auf Planung, Umwelt und Infrastruktur wurden die Themen Schwammstadt und Straßenbegleitgrün geprüft. Das Bodengutachten ergab eine wasserundurchlässige Unterbauschicht, wodurch eine Versickerung unmöglich ist. Straßenbegleitgrün war aufgrund des Platzmangels sowie vorhandener Kabel- und Leitungstrassen nicht realisierbar.
Die Gesamtkosten für die Sanierung des Finkenwegs belaufen sich auf circa 573.000 Euro; davon ca. 530.000 Euro für die Baufirma und circa 43.000 Euro für Planung und Bauoberleitung.
Bei einer Baumaßnahme dieser Größenordnung lassen sich Beeinträchtigungen leider nicht vollständig vermeiden, jedoch sind die Planungen darauf ausgelegt, diese so gering wie möglich zu halten. Die Stadt Schwalbach am Taunus bittet daher um Verständnis und bedankt sich herzlich für die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauzeit.