Verlegung des Feuerwehrgerätehauses

Alle Informationen dazu finden Sie im Netz!

Zu einer Informationsveranstaltung zur geplanten Verlegung der Feuerwehr waren alle Schwalbacherinnen und Schwalbacher am Dienstag, 26. März 2019, um 19 Uhr in den Großen Saal des Bürgerhauses, Marktplatz 1-2, eingeladen. Wie schon mehrmals mitgeteilt, soll die Feuerwehr, bisher Hauptstraße 1a, an den zu erweiternden Standort des Bauhofes an der Berliner Straße verlegt werden. Bürgermeisterin Christiane Augsburger, Stadtbrandinspektor Marco Richter und mehrere Fachleute haben an diesem Abend das Projekt vorgestellt und die Fragen des Publikums dazu beantwortet. Alle Informationen findet man nun auf der Internet-Präsenz der Stadt, im "roten Kapitel", in der Box Service-Links rechts einfach den Link Info Feuerwehrhaus anklicken.

In ihrer Sitzung am 8. November vergangenen Jahres hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 43 für das Gebiet „Östlich der Berliner Straße zwischen Taunusstraße, Friedrich-Stoltze-Straße und Wiesenweg" für die Verlegung der Feuerwehr zu ändern und zu erweitern. Mit einem weiteren Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 6. Dezember wurde das Vorhaben dann präzisiert. Folgende Entwicklungsziele sollen mit der Verlegung der Feuerwehr verbunden werden: Erstens, die Erfassung von Grünabfällen und Wertstoffen wird außerhalb des Plangebietes erfolgen. Zweitens, die Betriebsgebäude für die Feuerwehr und den im Plangebiet verbleibenden Teil des Bauhofs werden unter dem Gesichtspunkt eines möglichst geringen Flächenverbrauchs neu konzipiert. Drittens, für die Erschließung des Geländes und den Betrieb der künftigen Einrichtungen wird unter Einbeziehung der Anwohner ein Verkehrskonzept erstellt. Viertens, die Dachflächen der Gebäude sollen für Photovoltaikanlagen genutzt werden und Elektrotankstellen sind von vornherein einzuplanen. Fünftens, möglichst die Hälfte der Erweiterungsfläche, insbesondere die Fläche am Bach, soll als naturnahe Sonderfläche für Erholung und Freizeit ausgewiesen werden.

Ursache für den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Verlagerung des Feuerwehrgerätehauses ist, dass dieses nur mit erheblichen Abstrichen am bisherigen Standort zu erweitern ist und künftig nicht mehr erweitert werden kann. Auch die Anfahrt der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute im Falle des Einsatzes ist wegen der Zuwegung zum benachbarten Baustoffhandel problematisch. Wie bekannt ist, hat das Regierungspräsidium deshalb der Stadt und der Feuerwehr aufgetragen, innerhalb der kommenden fünf Jahre eine andere Lösung für das Feuerwehrgerätehaus zu finden. Zum Projekt „Anbau Feuerwehrgerätehaus“ wurde im Auftrag des Ausschusses für Bauen, Verkehr und Umwelt der Stadtverordnetenversammlung schon im Oktober 2015 eine Projektgruppe eingerichtet, in der auch die vier Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vertreten waren. Ziel war, eine städtebaulich verträgliche und bedarfsgerechte Lösung für die dringend notwendige Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in der Hauptstraße zu finden.

 
 

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