„Oberer Kunstrasenplatz“ wird ab 16. Juli erneuert

Veröffentlicht am: 16.07.2020
Autor: Pressestelle
Das Bau- und Planungsamt teilt mit

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Schon am kommenden Donnerstag, 16. Juli, könnten die Arbeiten zur Erneuerung des oberen Kunstrasenplatzes der Sportanlage Hinter der Röth beginnen. Mit der Betreuung und Kontrolle des Vorhabens, das am 28. August fertig sein soll, wurde der Landschaftsarchitekt Jobst Seeger mit Büro in Kriftel beauftragt. Den Auftrag ausführen wird die Firma Polytan GmbH aus 86666 Burgheim. Die Kosten insgesamt wurden mit gut 270.000 Euro veranschlagt.

Bürgermeister Alexander Immisch: „Die Schwalbacher Kunstrasenplätze werden von unseren zahlreichen Fußballmannschaften gut bespielt und stark beansprucht. Ich freue mich, dass die Stadt in der Lage ist, die Sportplätze zu erneuern und instand zu halten. Darüber hinaus ist der neue Kunstrasenteppich ein CO2-neutrales Produkt. Den Fußballerinnen und Fußballerinnen wünsche ich viel Spaß, wenn sie Anfang September wieder auflaufen!“

In einem ersten Schritt wird der Kunstrasenteppich von Maschinen in Bahnen geschnitten. Diese werden so aufgerollt, dass sie gut transportiert werden können. Dabei können einzelne Bestandteile des alten Kunstrasens wie Sand oder Gummigranulat voneinander getrennt und wiederverwendet werden. Wie es sich herausstellte, ist die unter dem bisherigen Kunstrasenteppich liegende Elastikschicht zu schwach ausgebildet. Mit der Erneuerung wird sie jetzt verstärkt und ergänzt.

Auf der Elastikschicht wird dann der neue Kunstrasenteppich in Bahnen ausgerollt, die miteinander verklebt werden. Die Linien für die Spielfelder der verschiedenen Ligen werden aus dem Teppich ausgeschnitten und als Band in unterschiedlichen Farben eingeklebt. Anschließend wird der schwimmend verlegte Kunstrasenteppich zur Beschwerung mit Sand verfüllt. Korkgranulat komplettiert den Kunstrasenteppich. Jetzt fehlen nur noch Tore und Eckfahnen, dann kann das Spiel angepfiffen werden!

Der neue Kunstrasenplatz, so der Landschaftsarchitekt, sollte 15 Jahre lang halten. Er wurde umweltfreundlich mit Sand und Kork verfüllt, damit kein Mikroplastik in Abwasser und Böden gelangt. Das bayrische Unternehmen Polytan baut nur Sportanlagen und engagiert sich dabei für Nachhaltigkeit: Das Polyethylen wurde aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt – mit grünen Technologien und erneuerbarer Energie.