Erlebnisreicher Einstieg in die Ferien

Veröffentlicht am: 16.07.2020
Autor: Jugendamt

Für 14 Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren begann der Start in die Schulferien mit einem bunten Aktivprogramm. Während der Erlebniswoche – eine Kooperation von der Schulsozialarbeit an der Friedrich-Ebert-Schule und der städtischen Flüchtlingsarbeit, mit Unterstützung des Jugendbildungswerkes - konnten sich die Jugendlichen bei verschiedenen Aktivitäten ausprobieren.

Schon der Einstieg in die Erlebniswoche war ein Highlight: mit dem Bus ging es nach Runkel an die Lahn, wo der Pädagoge Peter Stoll von der Jugendförderung des Main-Taunus-Kreises mit seinen acht Kajaks auf die Gruppe wartete. Abwechselnd wurde das Kajakfahren geübt, wobei Balance und Geduld gefragt waren. Das Wetter spielte zum Glück mit, sodass auch der Spaß bei einem Sprung ins Wasser nicht zu kurz kam.

Auch der zweite Tag hielt eine für den Großteil ganz neue Erfahrung bereit: Bogenschießen. Unter Anleitung des Erlebnispädagogen Bernhard Staudt wurden auf einer Wiese in Schwalbach Bögen gespannt und Pfeile geschossen. Mit viel Respekt vor der Kraft dieses Sportgerätes, welches noch immer als Waffe genutzt wird, haben die Teilnehmenden ihre Pfeile in der Zielscheibe versenkt. Auch wenn der ein oder andere Pfeil mal daneben ging, die Jugendlichen haben gemerkt, was sie mit Ruhe und Konzentration erreichen können.

Nachdem die ersten beiden Tage sportlich und kraftvoll waren, konnte die Gruppe am Mittwoch bei einem Lama- und Alpakatrekking nahe des Klosters Eberbach die Ruhe der Natur genießen. Die Tiere strahlen eine ganz eigene Entspanntheit aus, die schnell auf die zuvor noch aufgekratzten Jugendlichen überging. Die anfängliche Zurückhaltung wich schnell, sodass der Abschied von den Tieren sichtlich schwer fiel.

Am Donnerstag zeigte sich besonders deutlich, wie wichtig diese Erlebniswoche für alle Teilnehmenden war. Gemeinsam ging es in den Kletterwald Taunus in Friedrichsdorf-Seulberg, wo sich die Jugendlichen ihrem Alter und ihrer Erfahrung entsprechend auf die Parcours wagten. Auch wenn zwischendrin die Angst groß war, wagten sich die Kletternden mutig auf Seilen oder Wackelelementen zwischen den Bäumen umher und konnten am Ende zu Recht stolz auf sich sein.

Bei einer Abschlussrunde am Freitag wurde einstimmig festgestellt, dass die Woche ein voller Erfolg war.