Besuch des interaktiven Lernlabors „Anne Frank. Morgen mehr.“

Veröffentlicht am: 06.10.2020
Autor: Jugendbildungswerk

----------------------------------------------------------

Der Arbeitskreis Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus lädt Jugendgruppenleiter*innen, Trainer*innen, Lehrkräfte und andere mit Jugendlichen Tätige sowie thematisch interessierte Jugendliche am Dienstag, 27. Oktober 2020 von 18 Uhr bis 20 Uhr zu einem Besuch des Lernlabors „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt ein.

Das speziell für den Besuch von Schulklassen und Jugendgruppen entwickelte Lernlabor verbindet die Geschichte Anne Franks mit der Diskussion aktueller Phänomene von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine gemeinsame kostenfreie Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird angeboten.

Aus der Geschichte für die Gegenwart zu lernen, ist eines der Ziele des Schwalbacher Arbeitskreises Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus. Dies scheint heute mehr denn je nötig: Der rechtsextrem motivierte Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, das antisemitische Attentat auf die Synagoge in Halle und der rassistisch motivierte Anschlag in Hanau haben in jüngster Zeit viele Menschen fassungslos gemacht.

Unter dem Slogan „Deine Meinung zählt!“ will das Lernlabor ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jede und jeder Einzelne im Alltag jeglichen Formen von Diskriminierung entgegentreten kann. – Ein Anliegen, das der Arbeitskreis mit dieser Veranstaltung unterstützen möchte. Weitere Informationen und Anmeldung: Jugendbildungswerk Schwalbach, Achim Lürtzener, Telefon: 06196/804-151,

E-Mail: jugendbildungswerk@schwalbach.de

Mitglieder im Arbeitskreis Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus sind: Sozial- und Jugendamt der Stadt Schwalbach am Taunus mit Jugendbildungswerk und Stadtbücherei, Stadtarchiv, Kulturkreis Schwalbach am Taunus GmbH, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis, Albert-Einstein-Schule, Friedrich-Ebert-Schule, evangelische und katholische Kirchengemeinden