Wahlhelferinnen und Wahlhelfer dringend gesucht!

Veröffentlicht am: 04.12.2020
Autor: Pressestelle
Kommunalwahlen und Ausländerbeiratswahl am 14. März 21

---------------------------------------------

Erstmals werden am 14. März 2021 die Vertreterinnen und Vertreter des Stadtparlaments, des Kreistags und des Ausländerbeirats an einem gemeinsamen Wahltag ermittelt. Das Wahlamt/Ordnungsamt steckt deshalb schon mitten in den Vorbereitungen. Und dazu zählt auch die Suche nach ausreichend Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Bürgermeister Alexander Immisch wirbt ebenfalls für dieses Ehrenamt: „Gerade in diesen Zeiten braucht das Wahlamt die Unterstützung der engagierten Bürgerinnen und Bürger. Denn der Hessische Minister des Inneren und für Sport hat umfangreiche Empfehlungen und Regelungen zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen in Corona-Zeiten erlassen. Und diese haben weitreichende organisatorische und auch personelle Änderungen zur Folge.“

So müssen zur Wahrung der Abstandsregel größere Räume für die Wahllokale gefunden und effektive Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen werden. Die Mitglieder in den Wahlvorständen - ebenso wie die Wählerinnen und Wähler - müssen vor eventueller Ansteckung mit dem Covid-19 Virus geschützt werden. Außerdem ist mit einer deutlich größeren Anzahl an Briefwählern zu rechnen.

Aus diesem Grund hat sich das Wahlamt entschieden, die acht Urnenwahlbezirke mit Wahlvorständen von nur sieben Personen (statt wie bisher acht) zu besetzen. Dazu wird jedoch jedem Wahllokal Ordnerpersonal zur Seite gestellt, das für die Einhaltung eines geordneten Zugangs und der Abstandsregel sorgt. Die Anzahl der Briefwahllokale wird von drei auf vier erhöht und personell jeweils auf neun Mitglieder im Wahlvorstand aufgestockt. Zusätzliche Wahlhelferinnen und –helfer sollen begleitend unterstützen.

Nach dem Erlass des Ministeriums sollen, wo immer möglich, keine Personen über 60 Jahren und auch niemand mit Vorerkrankungen aktiv in den Wahlvorständen eingesetzt werden. Dazu die stellvertretende Wahlleiterin Silja Ziener-Martin: „Diese Anforderung umzusetzen wird in Schwalbach nicht einfach. Denn unsere ehrenamtlichen Wahlvorstände gehören seit vielen Jahren schwerpunktmäßig zu den ‚rüstigen und engagierten Seniorinnen und Senioren‘. Und natürlich wollen wir auch niemanden aktiv ausladen. Schließlich ist ein engagiertes und zuverlässiges Team von Wahlhelfern und Wahlvorstehern in den einzelnen Wahlbezirken ein wichtiger Grundstein für den reibungslosen Ablauf des gesamten Wahlverfahrens.“

Aufgabe dieser Teams ist es, die korrekte Durchführung der Stimmabgaben am Wahltag zu gewährleisten, die Stimmzettel nach Schließung der Wahllokale auszuzählen und das Trend-Wahlergebnis zu protokollieren.

Für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit sucht das Wahlamt daher auch zahlreiche neue Wahlhelfer aus jüngeren Jahrgängen, die bei dem bevorstehenden Wahltag mithelfen. Sehr gerne können dies auch junge Wahlberechtigte ab 18 Jahren sein, die bei dieser Gelegenheit den Ablauf einer Wahl aus nächster Nähe miterleben werden. Als besonderes „Dankeschön“ für den Einsatz am Wahltag wurde die Aufwandsentschädigung auf 40 Euro heraufgesetzt. Zusätzlich wird die Teilnahme an einer Schulungsveranstaltung, die kurz vor dem Wahltag angeboten wird, mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro honoriert.

Die bürgerschaftlich engagierten Wahlhelferinnen und –helfer werden zudem mit Getränken, belegten Brötchen, Kaffee und Kuchen versorgt. Eine Schutzausrüstung in Form von Masken, Einmalhandschuhen und -handtüchern, Seife, Desinfektionsmitteln und Plexiglasscheiben wird bereitgestellt.

Wer als Angehöriger einer „Risiko-Gruppe“ überlegt, die Durchführung der Wahlen am 14. März zu unterstützen, sollte eigenverantwortlich abwägen, ob dieser Einsatz in der Pandemie-Lage für ihn sicher und ohne zusätzliche Risiken verbunden ist. Das Wahlamt wird dabei gerne versuchen, persönliche Wünsche hinsichtlich der Funktion im Wahlvorstand und des Wahllokals zu berücksichtigen. Vorsorglich hat das Wahlamt für diese Wahlen bereits alle bisherigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mit einem Lebensalter ab 75 Jahren unberücksichtigt gelassen. Ihr Einsatz könnte dann aber schon bei der nächsten Wahl wieder gefragt sein. Übrigens: Eine Kandidatur für das Stadtparlament und die Mitarbeit im Wahlvorstand schließen sich nicht aus.

Um dem Wahlamt die Planung und Einteilung in den Wahllokalen zu erleichtern, werden Interessenten gebeten, sich bis zum bis zum 15. Dezember 2020 unter Telefon 06196/804-169, -106 oder per Mail an Silja Ziener-Martin mit Angabe der persönlichen Kontaktdaten zu melden. Unter den gleichen Kontaktdaten steht das Wahlamt für weitergehende Fragen gerne zur Verfügung.