Augsburger zu den Vorkommnissen der vergangenen Tage

Autor: Pressestelle
Veröffentlicht am: 03.11.2017

Bürgermeisterin Christiane Augsburger bedauert die Zwischenfälle mit Jugendlichen und der Polizei in den vergangenen Tagen. Augsburger: „Es ist schade, dass diese wenigen Schwalbacher Jugendlichen und junge Erwachsenen nicht für eine Zusammenarbeit mit den städtischen Einrichtungen der Jugendpflege gewonnen werden konnten. Dies trifft uns umso mehr, als in Schwalbach eine engagierte Kinder- und Jugendarbeit seit Jahrzehnten zum anerkannten Kern städtischer Aufgaben gehört. Der Magistrat der Stadt steht hinter der Polizei und ihren Maßnahmen, die nun zum Einsatz kommen.“

Um nur wenige Beispiele der Jugendarbeit zu nennen: Die Personalausstattung in den Kindertagesstätten geht oft über übliche Standards hinaus und der Erzieherberuf ist vom Gehalt her besser eingestuft als in manch anderer Kommune. Schwalbach unterhält als einzige Stadt des Main-Taunus-Kreises ein Jugendbildungswerk, was für eine Stadt dieser Größenordnung ungewöhnlich ist. Als Teil der Interkulturellen Wochen 2017, die in Schwalbach seit mehr als 25 Jahren stattfinden, mit Veranstaltungen von Anfang September bis Ende Oktober, gab es wiederum bewährte und spannende Angebote für Kinder und Jugendliche. Augsburger: „In der Kinder- und Jugendarbeit haben wir in den vergangenen Jahren nicht gespart.“

Gemäß dem Sicherheitspaket, auf das sich die Stadt und das Polizeipräsidium West schon am 25. Juli verständigt hatten, umfassen die Maßnahmen beider sieben Punkte. Sie reichen von verstärkten Präventionsmaßnahmen von Stadt und Polizei über Erneuerung und Ausbau der Videoüberwachung, deutliche Erhöhung der Polizeipräsenz, Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Schwalbach“ für Strafverfolgungsmaßnahmen, Etablierung eines „Schutzmannes vor Ort“ im Rathaus, gemeinsame Streifentätigkeit von Kommune und Polizei bis zur erneuten Ausschreibung eines freiwilligen Polizeidienstes in Schwalbach.

Auf mehreren Feldern hat die Zusammenarbeit begonnen. Vertreter von Polizei und Stadt treffen sich regelmäßig in Arbeitsgruppen mit konkreten Zielsetzungen. Derweil geht die Planung zur Neugestaltung des unteren Marktplatzes in die letzte Runde. Am kommenden Mittwoch, 8. November, stellt der beauftragte Planer der Projektgruppe ihre zuletzt eingearbeiteten Änderungswünsche vor. In der Projektgruppe sind alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vertreten sowie der Seniorenbeirat, der Behindertenbeauftragte und ein Mitglied des Arbeitskreises Behindertenarbeit. Weiter gehören dazu der Vorsitzende des Schwalbacher Verschönerungsvereins, ein Polizeibeamter der zuständigen Polizeidienststelle und der Eigentümer des Bunten Riesen.

Augsburger: „Schritt für Schritt geht es voran. Nachdem wir am 23. Oktober den neuen Jugendraum im Atrium-Gebäude am Westring für die Jugendlichen geöffnet haben, wollen wir nun den Plan zur Neugestaltung des unteren Marktplatzes so bald wie möglich der Öffentlichkeit vorstellen. Mit der Verwirklichung des Vorhabens soll im kommenden Jahr begonnen werden. Es muss also in die bevorstehenden Beratung des Haushaltsplans 2018 der Stadtverordnetenversammlung eingehen.“

Veranstaltungen

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