Von den Anfängen bis ins Mittelalter

Archäologische Funde in den Jahren 1961 bis 1963 im Bereich des heutigen Stadtzentrums belegen
die Besiedlung Schwalbacher Gebietes schon in der Jungsteinzeit (um 5000 v. Chr.) und in der
Römerzeit (um 180 n. Chr.).

ab 5300 v.Chr.

 
Während des Baus der Wohnstadt Limes fand man im Bereich des heutigen Stadtzentrums eine jungsteinzeitlich Butte und eine Schale, deren Herstellungszeit auf etwa 5300 bzw. 5100 v.Chr. geschätzt werden. Sie sind die ältesten Zeugnisse überhaupt, die wir in Schwalbach besitzen.
ca. 180 n. Chr.  



 

Der 1839 gefundene Viergötterstein - originalgetreue Nachbildungen stehen am südlichen Rand des Waldfriedhofs sowie im 1. Stock des Rathauses - zeigt, dass sich hier einst ein römisches Landgut, eine „villa rustica“, befand. Funde römischer Ziegel auf der „Schwimmbadwiese“ des alten Taunusbads im Jahre 1984 belegen die große Ausdehnung dieses Landgutes über weite Teile der heutigen Wohnstadt Limes.

ab 500 n.Chr.          
 

Die Entdeckung eines Merowingergrabes im Gebiet des Gärtnerwegs lässt vermuten, dass Schwalbach auch in der Frankenzeit besiedelt war.

Schwalbachs „Geburtsjahr“
 781 n.Chr.              

 
Im Jahre 781 n. Chr. wird Schwalbach erstmals urkundlich erwähnt. Ein Ritter namens Starcfrit und seine Mutter Mechthilt machen dem Kloster Lorsch an der Bergstraße eine Schenkung. Sie umfasst 70 Joch Ackerland, eine Wiese und zwei Bauernhöfe in "villa Sualebach".
Urkunde