„Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945“

„Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945“ und „Schwalbacher zur Zeit des Nationalsozialismus“ – Zwei Ausstellungen des städtischen Jugendbildungswerkes im Ausstellungsraum des Bürgerhauses von 6. bis 21.Juni 2018

In der Zeit von Mittwoch, 6. Juni 2018, bis Donnerstag, 21. Juni 2018, zeigt das Jugendbildungswerk der Stadt Schwalbach am Taunus im Ausstellungsraum des Rat- und Bürgerhauses die Ausstellung „Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945“ der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Sie errichteten eine Diktatur. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an, weil sie sich davon Vorteile erhofften. Manche blieben passiv. Aber nur wenige Menschen stellten sich den Verletzungen der Menschenrechte und den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

Unter dem Titel „Schwalbacher zur Zeit des Nationalsozialismus“ präsentiert eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe der Albert-Einstein-Schule ergänzend die Ergebnisse ihrer Recherchen zur Stadtgeschichte. Für die Dauer eines Schuljahres haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Geschichts-AG, einer Kooperation von Schule, Kulturkreis Schwalbach am Taunus GmbH und kommunalem Jugendbildungswerk mit freundlicher Unterstützung der Mainova AG, auf „Spurensuche“ zu unterschiedlichen geschichtlichen Themen begeben. Dabei stand die Untersuchung der Lebenswege von Schwalbachern im Mittelpunkt, die sich der NS-Herrschaft zu entziehen versuchten. So führten die Recherchen zu einer zweitägigen Exkursion in das Niedersächsische Landesarchiv in Osnabrück sowie in die Gedenkstätte Esterwegen, der zentralen Gedenkstätte der sogenannten Emslandlager, in denen auch Schwalbacher Bürger inhaftiert waren.

Am Mittwoch, 13. Juni 2018, 11.45 Uhr, lädt die Geschichts-AG zu einer Einführung in die Ausstellung ein. Bei dieser Veranstaltung, an der auch Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule teilnehmen, werden einige der beteiligten Jugendlichen ihre Arbeitsergebnisse vorstellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen!

Die beiden Ausstellungen sind in der Zeit von Mittwoch, 6. Juni 2018 bis Donnerstag, 21. Juni 2018 zu den folgenden Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen:

Montag           8 Uhr bis 12 Uhr

Mittwoch         8 Uhr bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Donnerstag     8 Uhr bis 12 Uhr

Freitag             7 Uhr bis 12 Uhr

Termine für begleitete Ausstellungsbesuche von Schulklassen - nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses - können bei Jugendbildungsreferent Achim Lürtzener, E-Mail:  achim.luertzener@schwalbach.de angefragt werden.







Veranstaltungsort:

Bürgerhaus Ausstellungsraum
Straße:
Marktplatz 1-2
65824 Schwalbach am Taunus







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